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Galataturm

Galataturm

Der Galataturm steht im belebten Istanbuler Stadtteil Galata. Diese mittelalterliche Sehenswürdigkeit nimmt einen wichtigen Platz in der Geschichte der Stadt ein. Besucher, die seine Stufen bis ganz nach oben erklimmen, werden mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.

Geschichte des Galataturms

Die Geschichte des Galataturms reicht bis ins sechste Jahrhundert zurück, als ihn der byzantinische Kaiser Anastasios als Leuchtturm errichten ließ. Ursprünglich bestand der Turm aus Holz. Nach seiner Inbesitznahme durch die Genueser 1348 wurde er aus Stein neu aufgebaut und erhielt den Namen "Christusturm". Damals war Galata eine befestigte genuesische Handelskolonie in Konstantinopel (der alte Name Istanbuls).

Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 wurde der Galataturm zunächst als Kerker und später als Observatorium genutzt.  Im 17. Jahrhundert soll der Luftfahrtpionier Hezarfen Ahmet Çelebi mit Flügeln aus Holz vom Galataturm aus über den Bosporus auf die asiatische Seite der Stadt geflogen sein. 100 Jahre später diente der Galataturm als Wachturm, um die Stadt frühzeitig vor Bränden zu warnen.

Aussicht

Heute können die Besucher bis zur Aussichtsplattform des Galataturms hinaufsteigen. Der 66 Meter hohe Turm bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf Istanbul. Vom Turm aus kann man viele Sehenswürdigkeiten der Stadt sehen, darunter die Hagia Sophia, die Sultanahmet-Moschee und das berühmte Goldene Horn, das Istanbul in eine europäische und eine asiatische Hälfte teilt.

Galata gilt weithin als Istanbuls modernes Zentrum. Daher finden die Besucher ein großes Freizeitangebot rund um den Turm. Schlendern Sie die belebte Istikal-Straße entlang und über den Taksim-Platz, bewundern Sie zeitgenössische Kunst im Istanbul Modern, oder entdecken Sie die jüdische Geschichte Istanbuls in den Synagogen Galatas.

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