Warmes Wasser und Strände in Hülle und Fülle
Das Meer war seit jeher eine wertvolle Ressource für die Bewohner der Emirate. Die warmen, klaren Gewässer des Persischen Golfs haben schon immer zu Reichtum und Nahrungsversorgung beigetragen. Seit Jahrhunderten wird im Golf gefischt und noch heute sind große und vielfältige Fischreserven vorhanden.
Früher leiteten die Fischreusen am Strand von Jumeirah die Fische einen Pfahlzaun entlang in ein kleines Gestell hinein, wo sie dann bei Ebbe eingeholt wurden. Oder es waren mobile aus Palmwedeln gewobene Fischfallen, die von Steinen beschwert und mit Ködern versehen waren, um die Fische durch ein enges Loch zu locken. Zusätzlich zu den Fischen stellten Schildkröten und Gabelschwanzseekühe eiweißreiche Nahrung dar. Heute fahren die Fischer jeden Tag von der Küste Dubais aufs Meer, um frischen Fisch für moderne Hotels und Restaurants zu fangen.
Die Bewohner des Hinterlands nutzten natürlich alle möglichen Ressourcen, die dieser Küstenstrich mit Stränden, Sandbänken, Bächen und küstennahen Inseln bot. Sie bevölkerten auch die etwas abgelegeneren Inseln. Die seichten Gewässer - sehr charakteristisch für diese Küste - sind zum Fischen mit Reusen ideal. Aber es gab auch Methoden, mit denen ein Mann allein einen guten Fang machen konnte: man pirscht sich zum Beispiel an einen Schwarm kleiner Fische im seichten Wasser an und wirft ein mit Steinen beschwertes rundes Netz über. Die Fische, die nicht frisch verzehrt wurden, hängte man in die Sonne zum Trocknen oder salzte sie ein und brachte sie ins Inland, wo dieses eiweißreiche Nahrungsmittel sehr willkommen war.
Auch heutzutage wohnen an Jumeirahs Küste Familien, die mit traditionellen hölzernen Dhauen genau wie die in unserem Hafen des Mina A'Salam fischen.